Sie befinden sich hier: Pfarrgemeinde > Aktuelles

Vorbereitung auf die Firmung 2019: Firmwochenende in Benediktbeuern

Firmkreuz 2019Eine Fahrt nach Benediktbeuern zu einem gemeinsamen Wochenende haben kürzlich die Firmlinge mit ihren Betreuern, Pater Shibu und Diakon Wittal unternommen.

Neben inhaltlicher Arbeit um die Themen Was dem Leben Halt und Orientierung gibt und Wie stelle ich mir Gott vor? Wer ist Gott für mich? gab es für die Jugendlichen und auch die Betreuer genug Gelegenheit, beim Spielen, bei den Mahlzeiten oder beim Gespräch in den Pausen einander besser kennenzulernen.

Nach der Ankunft am Freitagabend und dem Abendessen konnten sich die Jugendlichen bei lustigen Gruppenspielen ein wenig austoben und bei einem meditativen Abschluss des Tages zur Ruhe kommen.

Am Vormittag des Samstages sollten sich die Firmlinge in ihren Gruppen darüber klar werden, was ihnen im Leben Halt und Orientierung gibt. Anhand praktischer Übungen mit einem Holzstab erlebten sie Grunderfahrungen des Menschseins und tauschten sich darüber aus. Anschließend bemalten die Firmlinge den Stab, schrieben ihren Namen und zeichneten Symbole und Bilder darauf, mit denen sie ausdrückten, was ihrem Leben Halt gibt. In goldener Schrift schrieben sie auch die hebräischen Schriftzeichen für Jahwe = Ich bin da auf ihren Stab. Mit diesem Namen hat sich Gott dem Mose aus dem brennenden Dornbusch geoffenbart.

Am Nachmittag ging es um die Gottesvorstellungen der Jugendlichen. In der vertrauten Firmgruppe malten sie ihr Bild von Gott. Anschließend vervollständigten sie  Sätze, deren Anfänge auf farbige Zettel (für jede Gruppe eine andere Farbe) notiert waren, wie z. B.: Ich glaube, dass Gott… / Ich glaube an Jesus, weil… / Ich glaube an den Hl. Geist, der…. Diese Zettel wurden später im Plenum auf dem Boden ausgelegt und jeder konnte sich drei Aussagen auswählen und mit in die Gruppe nehmen. Dort verfassten die Firmlinge ihr eigenes Glaubensbekenntnis.

Nach dem Abendessen stand eine Nachtwanderung mit Fackeln auf dem Programm. Bei recht frostigen Temperaturen ging es auf schneebedeckten Wegen durch die Nacht, die aber durch die Fackeln und auch den hellen Mond nicht allzu gespenstig dunkel war. Wieder zurück in der Herberge durften sich die Jugendlichen bei Punsch und Lebkuchen aufwärmen und miteinander ratschen.

Am Sonntag erbrachte eine kurze Reflexion, dass es allen – den Firmlingen wie den Betreuern – gut gefallen hatte. Um 11 Uhr feierten alle in der Kapelle des Hauses die Messe. Und nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es mit der Bahn wieder zurück nach Gröbenzell.