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Vorbereitung auf die Firmung am 31. Mai 2019 - Dritter Firmvorbereitungssamstag

Firmkreuz 2019

Der dritte Firmsamstag, am 23. Februar, hatte das Thema "Versöhnung".

 Die Jugendlichen kamen zunächst im Pfarrsaal zusammen, in dessen Mitte ein riesiges Labyrinth auf einer Folie aufgeklebt war. Jeder bekam ein Din-A4-Blatt mit Labyrinth in einer Klarsichthülle und konnte erst mit dem Finger, dann mit einem Tintenklecks den Weg zur Mitte des Labyrinths nachfahren.

Diakon Roland Wittal verglich das Labyrinth mit unserem Lebensweg, der uns mal näher, mal weiter weg von unseren Zielen, von der Mitte führt. Neben allgemeinen Zielen wie Ausbildungsabschluss und Familiengründung ist für uns Christen Gott Ziel und Mitte unseres Lebens. Manchmal ist unser Weg blockiert, wir stoßen auf Hindernisse. Auch im großen Labyrinth waren deshalb Hindernisse eingebaut. Beim Gang durchs Labyrinth deckte eine Firmbegleiterin die Hindernisse auf und las Impulstexte vor. Im Anschluss gingen die Jugendlichen mit ihren Begleitern in ihre Gruppenräume. Dort hörten sie eine Versöhnungsgeschichte. Darin wird beschrieben, wie ein junger aus der Haft entlassener Mann mit dem Zug in seine Heimatstadt fährt und von seiner Familie wieder aufgenommen wird. Als Zeichen, dass sie ihm vergeben hatten, hatten die Verwandten weiße Bänder an einen Apfelbaum angebracht.

Die Jugendlichen begaben sich dann nach draußen auf einen Versöhnungsweg mit sieben Stationen: Wohnblock/Familie (1. Station), Feuerwehr/helfen-Hilfe brauchen (2. Station), Kapelle im Altenheim St. Anton/Beziehung zu Gott und Kirche (3. Station), Schule/Beziehung zu Mitschülern-Lehrern (4. Station), Freizeitheim/Freunde-Freizeitverhalten (5. Station), Sportplätze/Sport-Körper (6. Station), Kino/Umgang mit Medien-Handy (7. Station). An jeder Station gab es eine kleine zum Thema passende Aktion und es wurden ein Impulstext und -fragen vorgelesen. Die Firmlinge konnten sich dazu Notizen machen.

Anschließend trafen sich alle wieder im Pfarrsaal und Diakon Roland Wittal las aus dem Lukas-Evangelium von der Sünderin, die Jesus im Haus eines Pharisäers mit kostbarem Öl die Füße salbt.

Danach gab jeder sein weißes Band ab und ein Firmbegleiter knüpfte alle Bänder an den Baum vor dem Don-Bosco-Haus. Zum Abschluss bildeten alle Firmlinge und ihre Begleiter im Brunnenhof einen großen Kreis und beteten gemeinsam das Vaterunser.

In der folgenden Woche konnten die Jugendlichen an einem Tag mit Pater Shibu oder Diakon Roland Wittal ein Seelsorge- bzw. Beichtgespräch führen.