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Rundschreiben vom 3. Juni zum Dreifaltigkeitssonntag und zu Fronleichnam

Liebe Mitchristen aus St. Johann Baptist,

verschlossene Türen öffnen sich, Angst weicht der Zuversicht, Erstarrtes wird lebendig: Das alles geschieht durch das Wirken des Heiligen Geistes. Fünfzig Tage nach Ostern feiern wir Pfingsten. Damit beginnt der Weg der Frohen Botschaft hinaus in alle Welt. Plötzlich trauen sich die Jüngerinnen und Jünger Jesu wieder heraus. Die Angst weicht zurück, sie sind beflügelt und ermutigt. Sie geben Zeugnis von Jesu Tod und Auferstehung, vom Kommen des Geistes Gottes in die Welt überall da, wo sie hinkommen.

Jetzt feiern wir Pfingsten. Auch jetzt brauchen wir Gottes Geist. Auch jetzt ist er da und belebt, stützt und ermutigt Menschen.

Langsam kehrt ja auch wieder bei uns ein Stück Lebendigkeit und Lebensfreude zurück. Für den einen ist es der Biergarten, für den anderen die Familie und die Freunde, die sich wieder treffen können, für den anderen der Gottesdienst in der Kirche oder im Freien.

Viele Menschen aus der Gemeinde stützen sich ganz selbstverständlich gegenseitig und sind in Kontakt miteinander. Überall dort wirkt für mich heute der Heilige Geist. Gerade in den vielen kleinen unspektakulären, aber umso wertvolleren Gesten und Zeichen, geben wir Zeugnis von unserer Hoffnung.

In der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten wird traditionell die Pfingstnovene gebetet.

Spüren wir jeden Tag nach, wo der Heilige Geist in unserem Leben wirkt und beten wir um Ihn, z. B. mit den Worten eines bekannten Pfingstliedes in dem es heißt: „Komm, Tröster, der die Herzen lenkt, du Beistand, den der Vater schenkt; aus dir strömt Leben, Licht und Glut, du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer wieder aufs Neue berührt und erfüllt werden vom Heiligen Geist.

Roland Wittal,

Diakon und Pfarreibeauftragter