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Firmung am 31. Mai 2019

Firmkreuz 2019

54 junge Christen aus unserer Pfarrei empfingen am Freitag, den 31. Mai, in zwei feierlichen Gottesdiensten das Sakrament der Firmung.

Mit seiner lockeren, den Menschen zugewandten Art verbreitete der Firmspender, Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, eine gute Atmosphäre. Dazu trug auch wieder der Chor InTakt bei, der beide Gottesdienste unter Leitung von Michael Kohmünch gestaltete und mit seinen mitreißenden Liedern die Feiernden begeisterte. Nach dem Einzug begrüßte der Weihbischof alle Anwesenden und ganz besonders die Firmbewerber, denn: "Ihr Firmlinge seid heut die Hauptpersonen."

In seiner Ansprache gelang es Bernhard Haßlberger, die Jugendlichen geistreich und mit Humor persönlich anzusprechen. Er ging dabei auch auf die zuvor gehörten Lesungen ein. So sei Gott für uns da und vergesse uns nicht, denn, wie es bei Jesaja heißt, sagt Gott: „Eher vergisst ‘eine Frau ihr Kindlein‘ als dass ich dich vergesse.“ Das gebe unserem Leben als Christen Sinn, so der Bischof. Damit verbunden sei aber auch der Auftrag, die Liebe Gottes weiter zu geben so wie es Jesus uns im Gebot aus dem Johannes-Evangelium „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“ aufgetragen hat. In Bezug auf die Lesung aus dem Markusevangelium, in der Jesus einen Mann mit einer „verdorrten“ Hand heilte, hob Bernhard Haßlberger hervor, dass Jesus den Mann zunächst in die Mitte holte. So sollen auch bei uns Menschen, die in Not sind und Hilfe brauchen, in der Mitte stehen. Damit wir aber angesichts der großen Not in der Welt nicht den Mut verlieren, habe uns Gott als Beistand seinen Heiligen Geist geschickt.

Wie man einander helfen kann, auch wenn man nicht dieselbe Sprache spricht, verdeutlichte der Bischof anhand der Geschichte einer jungen Frau, die für ein Jahr als Aupair in ein fernes Land ging. Da sie sich dort sehr alleine fühlte, schenkte ihr der Hausdiener eine Münze mit einem Loch. An dieses Loch hatten er und seine Familie zum Zeichen der Freundschaft und des Aneinander Denkens Fäden geknüpft. Eine weitere Geschichte handelte von einem kleinen Jungen, der einige von vielen gestrandeten Seesterne zurück ins Meer warf. Auf den Kommentar eines Mannes, der ihm sagte, er könne doch nicht wirklich etwas ändern, da es viel zu viele seien, um sie alle retten zu können, erwiderte der Junge: „Für die, die ich rette, ändert sich alles.“ So könne jede Hilfe an einem Mitmenschen, Großes bewirken, auch wenn sie für uns noch so klein sei.

Abschließend wünschte der Bischof allen Firmlingen Mut, Kraft und Vertrauen für ihren weiteren Lebensweg.

Am Ende der Gottesdienste überbrachten Ulrike Scholz-Dostal und Volker Kraus von der evangelischen Zachäusgemeinde den neu Gefirmten einen herzlichen Gruß und gute Wünsche aus der evangelischen Gemeinde. Julia Günzinger, die stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende und zugleich Firmbegleiterin ist, gratulierte den jungen Christen und lud sie ein, auch nach der Firmung am Pfarreileben teilzunehmen.

Diakon Wittal bedankte sich bei allen Pfarreimitgliedern, die zum Gelingen der Firmfeier beigetragen hatten. Die Firmbegleiter holte er nach vorne und überreichte allen zum Dank eine Rose.

Beim anschließenden Stehempfang im Kardinal-Döpfner-Saal nahmen viele der frisch Gefirmten, deren Eltern und Angehörigen, die Gelegenheit wahr, mit dem Weihbischof und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Firmbegleiter überreichten den Jugendlichen als Firmgeschenk der Pfarrei eine Bibel sowie die Firmurkunden.

In der Bildergalerie sind Fotos von den Firmgottesdiensten zu sehen.

Diese Fotos haben die Gröbenzeller Fotografen Mike und Konni Sommer (www.mikodiko.de) der Pfarrei freundlicherweise für die Website zur Verfügung gestellt.