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Treffen der Gruppierungen am 17. April 2015

Aufbrechen - miteinander für die Anderen"


Unter diesem Motto trafen sich am 17. April auf Einladung des

Pfarrgemeinderats die Vertreter von 32 Arbeitskreisen,

Institutionen und Gruppierungen unserer Pfarrgemeinde. Das Ziel war,

die sozialen Aktivitäten der Gruppierungen näher zu betrachten und

herauszufinden, wie diese Aktivitäten weiter entwickelt werden können.

 


„Evangelii Gaudium" - über die Verkündigung des Evangeliums in der Welt von heute


Einführend stellte der Pfarrgemeinderat seine vier aus dem

Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus „Evangelii Gaudium"

erarbeiteten Leitmotive für die aktuelle Periode vor:

Wir wollen ein e Gemeinde im Aufbruch sein,


die offene Türen
hat für alle


und die Zeichen d
er Zeit erkennt.


Lasst uns die Barmherzigkeit Gottes

für alle erfahrbar machen!

 Nach diesem Impuls haben sich die Teilnehmer zunächst in gemischten Kleingruppen

einen Überblick verschafft, wie die Institutionen und Gruppierungen von St. Johann-Baptist

in Sachen „Barmherzigkeit" unterwegs sind.

Ein breit gefächerter Reigen tat sich da auf, vom Geburtstags-besuchsdienst,

der sich für intensive Gespräche mit älteren Gemeindemitgliedern Zeit nimmt über den Helferkreis Asyl

bis hin zum Arbeitskreis Weltkirche, der den Gewinn aus dem Verkauf fair gehandelter Lebensmittel

für Hilfsprojekte in Südafrika, Sibirien oder Israel spendet, um nur drei von vielen Beispielen zu nennen.

Was brauchen wir?


Der zweite wichtige Gesichtspunkt des Abends war der Blick auf die Frage,

was „von außen" an uns herangetragen wird.

Wie können wir die Bedürfnisse und Nöte besser wahrnehmen?

Was brauchen wir, um diesen gerecht zu werden? Was fehlt uns?


Auch hier haben sich schnell erste Perspektiven gezeigt,

wie z.B. Gottesdienste in weiteren Senioreneinrichtungen Gröbenzells

oder die stärkere Einbindung Alleinerziehender.

Auf die Inseln der persönlichen Zuwendung und ins Bergmassiv der Offenheit...


 Alle bestehenden und angedachten Aktivitäten

wurde auf Kärtchen notiert,

die auf eine Soziale Landkarte gepinnt wurden,

die Kontinente wie „Inseln der persönlichen Zuwendung"

oder „Archipel der finanziellen Hilfe" enthielt.

So entstand bildhaft ein erster Überblick,

welche Belange bei uns bisher gut abgedeckt sind,

wo die künftigen Schwerpunkte liegen und welche Gruppierungen sich dabei besser vernetzen könnten.

Eindrücke im Gepäck!


Zum Schluss hatten die Teilnehmer des Abends noch Gelegenheit,

sich in geselliger Runde auszutauschen,

gleich neue Kontakte zu knüpfen oder ihre bestehenden Verbindungen zu vertiefen.

Mit den gewonnenen Eindrücken stehen die Teilnehmer nun nicht zuletzt vor der Aufgabe,

die Impulse und Ergebnisse des Abends in ihre jeweiligen Gruppierungen hinein zu tragen. Das Ziel ist,

der Barmherzigkeit Gottes gemeinsam Raum zu verschaffen. Ein erster Anfang ist gemacht.