Pfarrgemeinde Gröbenzell - St. Johann Baptist
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Vorbereitung auf die Firmung 2018 - 2. Firmsamstag

Firmsamstag-2Der zweite Firmvorbereitungssamstag, am 20. Januar, stand unter dem Motto: Was dem Leben Halt und Orientierung gibt.

Die Jugendlichen wurden angeregt, darüber nachdenken, was ihnen in ihrem Leben wichtig ist, woran sie sich festhalten können. Sie sollten ihre Wertvorstellungen reflektieren und sich für die der anderen öffnen. Sie konnten verinnerlichen, dass Gott für sie der Urgrund der Orientierung, der Sicherheit und allen Vertrauens sein kann, weil er in ihrem Leben gegenwärtig ist.

Anhand praktischer Übungen mit einem Holzstab erlebten sie Grunderfahrungen des Menschseins und tauschten sich darüber aus.

Anschließend bemalten die Firmlinge den Stab, schrieben ihren Namen und zeichneten Symbole und Bilder darauf, mit denen sie ausdrückten, was ihrem Leben Halt gibt. Einige schrieben auch die hebräischen Schriftzeichen für Jahwe = Ich bin da auf ihren Stab. Mit diesem Namen hat sich Gott dem Mose aus dem brennenden Dornbusch geoffenbart.

Nach einem kurzen Treffen im Pfarrsaal, wo die Firmlinge ihre Stäbe sternförmig in die Mitte legten, gingen alle hinüber zur evangelischen Zachäuskirche, um dort mit den Konfirmanden einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

In dem Gottesdienst, den Jugendliche aus beiden Pfarreien zusammen vorbereitet hatten, ging es darum, einmal die Perspektive zu wechseln, um Menschen und Dinge in einem neuen Licht zu sehen, die Kleinkariertheit und Engstirnigkeit aufzugeben und weiter und großzügiger zu denken.

Spielerisch konnten die Jugendlichen dies erleben, indem sie Bilder, die per Beamer an die Wand geworfen wurden und nur nach und nach in kleinen Quadraten aufgedeckt wurden, errieten. Pfarrerin Drini forderte sie auf, hereinzurufen, was das Bild zeigen würde. Das Rätselraten machte allen großen Spaß.

Das letzte Bild zeigte verschiedene Logos der Pfarreien und der Ökumene vor Ort. Als die Pfarrerin fragte, was denn Ökumene sei, bekam sie zur Antwort: „Wenn katholische und evangelische Christen zusammen Gottesdienst feiern."

Wie Jesus es schaffte einer Gruppe von Juden, die eine Ehebrecherin steinigen und ihn auf die Probe stellen wollten, eine andere Sichtweise zu vermitteln, hörten die Firmlinge und Konfirmanden bei der Lesung aus dem Johannesevangelium.

Gegen Ende bekamen alle einen zusammengefalteten Zettel, der nur den Blick auf ein kleines Quadrat freigab. Gemeinsam durfte er entfaltet werden. Zu lesen war die Botschaft: Barmherzigkeit verändert die Welt.

Zum Abschluss wurde das Vaterunser gebetet und der Segen erteilt.