Pfarrgemeinde Gröbenzell - St. Johann Baptist
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Abschied von Pfarrer Gregor König

Nach 9 Jahren in unserer Pfarrei verlässt Pfarrer König seine Gröbenzeller Schutzbefohlenen, um nach dem Urlaub seine neue Aufgabe als Klinikseelsorger in Bogenhausen anzutreten.

Abschied von Pfarrer KönigIn einem feierlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang haben sich Pfarrgemeinde und Pfarrer voneinander verabschiedet. Den Gottesdienst gestaltete das Jung&Alt-Gottesdienstteam mit schwungvoller Musik und denkwürdigen Impulsen zum Evangelium vom Unkraut unter dem Weizen.

Bevor der Pfarrer den Segen erteilte, wünschte er der ganzen Pfarrgemeinde, dass der hl. Josef, wie die Figur in der Kirche, die Hand über sie halte.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Johann Höcherl im Namen der Kirchenverwaltung bei Pfarrer König.

Das erste Grußwort nach dem Gottesdienst sprach der 3. Bürgermeister Gröbenzells Axel von Walter, in Vertretung des 1. Bürgermeisters, weil dieser verhindert sei. Das war offenbar eine Fehlinformation, denn Martin Schäfer wurde alsbald neben Pfarrer König gesichtet.

Pfarrer Pickart von der Zachäusgemeinde, der selbst auch im Herbst neue Wege geht, überreichte dem künftigen Klinikseelsorger eine Arznei mit dem Namen „Lutherol".

Zur Auflockerung bat Kirchenmusiker Michael Kohmünch anschließend sämtliche anwesende Chorsänger - vom Kirchenchor über den Chor InTakt bis zu den Kirchenmäusen - auf die Bühne. „Möge die Straße uns zusammenführen" - das beliebte Abschiedslied durfte nicht fehlen und im Kanon sang die ganze Feiergemeinde „Wir wünschen dir viel Segen..."

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Heinrich Wunram übergab dem Pfarrer als symbolisches Geschenk der ganzen Pfarrgemeinde eine antike Kamera. Sie steht dafür, dass sich der Hobbyfotograf mit dem gesammelten Geld seine Fotoausrüstung aufbessern kann. Außerdem steckt darin noch ein Treffen mit einem Berufsfotografen, der gute Tipps zum Fotografieren gibt - in Gröbenzell oder auch Berlin.

Auch die Kollegen von der Feuerwehr ließen es sich nicht nehmen ihrem Brandmeister und Seelsorger zum Abschied für die gute Zusammenarbeit zu danken und ihm ihr Bedauern darüber auszudrücken, dass er demnächst zu weit weg wohnt, um noch Mitglied bei der Feuerwehr zu bleiben.

Für eine wunderbare musikalische Abwechslung sorgte dann der Arbeitskreis Familie. Mit Gestampfe und Geklatsche eroberten sich die Mitglieder Mikrophon und Bühne und dann war's soweit: Auf die Melodie von „Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht..." wurde zünftig „vom Leder gezogen".

Für das Kinderhaus fand Marlene Wolf Dankesworte und Edgar Nubert bedankte sich im Namen der Mitarbeiter der Pfarrei mit einem Gutschein für einen Opernbesuch.

Zu guter Letzt sprang die Pfarrjugend auf die Bühne und überreichte dem Pfarrer ein Olivenbäumchen. Der Pfarrer nahm dies zum Anlass, die Pfarrgemeinde ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass das Don-Bosco-Haus das Jugendhaus sei und keiner ein Recht habe, sie daraus zu vertreiben.